Eigene Apps ohne Programmierkenntnisse erstellen

AppYourself bietet ein Baukastensystem an, mit dem man Apps für Android und iPhone ohne Programmierkenntnisse erstellen kann. Durch Auswahl vorgefertigter Module, die mit eigenem Inhalt verknüpft werden, lassen Web Apps und Native Apps erstellen.
In der kostenlosen Version gibt es Basismodule für Web Apps, die aber nicht individualisiert (also wohl nicht designed) werden können und eine Werbeeinblendung haben. Den Premium-Service gibt es für 15 Euro monatlich (werbefrei, weitere Module und Support). Für den vollen Funktionsumfang sowie die Möglichkeit, eine native App zu erstellen, zahlt man im Professional-Tarif 40 Euro monatlich plus 299 Euro Einrichtungsgebühr.
Andere Anbieter von App-Baukästen sind totallyApp und AppConfector.

Bilder im Internet

Ich will hier mal wieder eine aktuelle Übersicht über Bilderdatenbanken geben, in denen man nach kostenfreien Bildern zur privaten oder auch kommerziellen Verwendung suchen kann. Die genauen Lizenzinformationen sollte man sich immer bei der Bildquelle durchlesen.

Nach wie vor gut ist Morguefile.com, das mehrere tausend Bilder bietet.
stock.xchng hat sogar über 350.000 Bilder und ist sicher eine der bekanntesten freien Bilddatenbanken, ist aber vor ein paar Jahren von dem kommerziellen Bildverwerter Getty Images gekauft worden. Die Lizenzbedingungen sind daher auch restriktiver.

Wer Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz bevorzugt, findet solche beispielsweise auf der Suchseite von Creative Commons. Tipp: Immer prüfen, ob die CC-Lizenz beispielsweise eine kommerzielle Nutzung erlaubt, und ob und wie eine Attribution erforderlich ist.
Compfight hilft, Bilder mit CC-Lizenz bei Flickr zu finden. Hinweise zur Nutzung von Flickr-Bildern unter CC-Lizenz (mit einer Übersicht) gibt auch dieser Blogbeitrag.
Auch FlickrCC durchsucht Flickr nach Bildern mit CC-Lizenz – für kommerziell nutzbare Bilder oben den entsprechenden Haken setzen.

Interessant sind auch die Featured Pictures von Wikimedia. Sowohl bei den Kandidaten als auch bei den schließlich zum Bild des Tages gewählten Bildern finden sich CC- und ähnliche Lizenzen.

https://pixabay.com/

Tabs minimieren im Firefox (tabminwidth)

Seit der Version 4 folgt man auch bei Firefox der Idee, “Verbesserungen” des UI, der Benutzeroberfläche, einzuführen, die Funktionen verschlechtern oder ganz abschalten.

Die Einstellung der Tabweite über “about:config” ist so eine wichtige Funktion, die entfernt wurde, was einen Sturm der Entrüstung bei Benutzern auslöste. Seitens der Entwickler ignoriert man diese Proteste hartnäckig, hat aber ein Add-On zu Verfügung gestellt, mit dem man diese Einstellung vornehmen kann.

Dazu muss man in der Add-On-Verwaltung (unter “Extras” zu finden, solange die Entwickler das nicht “verbessern”) “Custom Tab Width” installieren, und dort nach einem Browserneustart in den Einstellungen den Wert für Minimum ändern – beispielsweise auf 37.

Google Chrome hat diese Funktion noch nicht “verbessert” – die Tabweite wird in Chrome automatisch angepasst, auch ohne Add-On.

Wann kommt das Android4-Update für das Nexus S?

Das von Samsung für Google produzierte Smartphone Nexus S soll demnächst auch das Update auf Android 4.0 erhalten. Der Zeitpunkt wurde noch nicht mitgeteilt. Ich tippe, diese Woche wird das nix mehr.

Android 4 hat einige schöne Funktionen:
– endlich sind Screenshots möglich
– die Spracheingabe von Text soll massiv verbessert worden sein
– Aufheben der Gerätesperre durch Gesichtserkennung
– Erstellen von Panorama-Aufnahmen (hier ein Beispiel von Matt Cutts)
– es wird neue Home-Ordner geben, und in der All-Apps-Übersicht gibt es alles Wesentliche zu den installierten Apps.
– Ein Photo-Editor in der Gallery
– Effekte für Videos
– die Rendering Performance des Browsers soll dramatisch verbessert worden sein.

Außerdem wird es eine “People”-App und “Me”-App geben, damit das Sharing und Verfolgen von Statusupdates noch “toller” wird. Dazu werden alle “integrierten Kontakte” in einer Übersicht aufgeführt. Mal sehen, welche Unordnung das wieder im Adressbuch stiften wird. Das Adressbuch ist in den letzten Jahren das begehrteste Ziel aller großen sozialen Netzwerke.

Foto- und Kamera-Apps für Android

Eine Kamera-App, die zahlreiche Filter und Tools zur Bildmanipulation mitbringt, ist “Little Photo”. Egal, ob man Licht- oder Retrofilter anwenden will, auf ein frisch aufgenommenes Bild oder eines aus der Sammlung, oder ob man das Bild mit Text, Zeichnung oder mitgelieferten Mustern ergänzen will – “Little Photo” bringt eine beachtliche Werkzeugkiste mit. Mir gefällt die App richtig gut. Tut, was ich mir wünsche, und ist ziemlich praktisch handhabbar.

“Camera360” ist eine ähnliche App. Nutzer berichten aber im Android Market, dass seit dem letzten Update Abstürze von App oder sogar Handy vorkommen – so habe ich vorerst auf einen Test verzichtet.

Firefox einrichten – alte Funktionen wieder herstellen

Firefox hat in der Version 4 Einiges geändert. Das Interface lässt sich neu anpassen. Leider sind dabei einige liebgewordene Funktionen abhanden gekommen, was teilweise unverständlich ist. Aber gut, was kann man machen? Hier einige Hinweise für die Versionen 4 und folgende, um das gewünschte Verhalten wieder herzustellen.

Wie man die Suchbox los wird, die Tabs und den Reload-Button anders platziert, steht hier.

Wie man die Nachfrage beim Schließen, ob die Tabs für den Neustart gespeichert werden sollen, wieder zurückbekommt, steht hier. Lösung: about:config in der Adresszeile eingeben, browser.showQuitWarning suchen, Doppelklicken um den Wert auf “true” zu setzen.
Sonst muss man nämlich manuell nach dem Neustart aus der Chronik die tabs wiederherstellen. Wenn man das vergisst – Adieu alte tabs!

Wie man Speicher von geöffneten, aber aktuell nicht gelesenen Tabs freigibt, steht hier.

Hier gibt es allgemeine Tipps zu den Neuerungen der Oberfläche.