Archive for category Wordpress
Ein Child Theme für WordPress schreiben
Posted by Björn in Anleitungen, Blogtech, Programmieren, Tipps, Wordpress on August 10, 2010
Seit der Version 3 liefert WordPress ein neues Theme namens “Twenty Ten” aus, dass eine besondere neue Funktion zur Anpassung des Designs mitbringt: man kann “Child Themes” dafür entwickeln, in dessen Dateien die Änderungen stehen, während das “Parent Theme”, also das Original unverändert bleibt. Dadurch bleiben auch bei Updates des “Eltern-Themes” die Änderungen im “Kind” erhalten. Das spart eine Menge Fummelei, Zeit und Ärger.
Allerdings werden die Codes in PHP, CSS und HTML immer schwieriger zu durchschauen, jedenfalls für Gelegenheitsdesigner, die keine Zeit und Lust mehr haben, den neuesten Entwicklungen hinterherzurennen. Mit dem Firefox-AddOn Firebug gibt es hier jedoch eine großartige Hilfe, mit der man den Eigenschaften eines Webelements auf die Spur kommt und bequem Änderungen ausprobieren kann. Hat man das gewünschte Resultat, kopiert man einfach den entsprechenden Code aus Firebug in das CSS des Child-Themes.
Was braucht man, um ein Child-Theme zu erstellen? (Ich will hier nur die Grundzüge darstellen, die das Verfahren verständlich machen. Eine hervorragende, detaillierte Darstellung findet man hier.)
1. Ein neues Verzeichnis im WordPress-Theme-Verzeichnis auf dem Webserver.
2. Dahin kommt lediglich eine style.css-Datei, die mit ein paar Anweisungen beginnt, die 1.) es WordPress ermöglichen, das Theme im Dashboard zu identifizieren, und die 2.) einen Verweis auf das Eltern-Theme enthalten. Darauf folgt der Code, der die Änderungen des Childs gegenüber dem Parent wiedergibt. Beispiel: Linkfarbe im parent ist blau, Linkfarbe im child ist grün -> die Anweisung des child “gewinnt”. Was im child nicht angegeben wird, bleibt im Ergebnis eben so, wie es das parent definiert.
3. Um die Eigenschaften und vor allem den dazu gehörigen Code des parent herauszufinden, kann man Firebug verwenden. Damit lassen sich auch live Änderungen ausprobieren, ohne dass dies Einfluss auf die Original-Datei hätte. Anschließend kopiert man nur noch den Code beispielsweise für die geänderte Linkfarbe in das style.css des Childs. Fertig ist das “Child Theme”..
4. Das Child-Theme in sein eigenes Verzeichnis im Theme-Directory hochladen.
5. Das Child-Theme in der Word-Press-Administration aktivieren.
Hier noch mal der Verweis auf die ausführliche und sehr gute Anleitung bei op111: How to make a child theme for WordPress: A pictorial introduction for beginners.
Das AddOn Firebug bekommt man bei getfirebug.com – eine Gebrauchsanweisung für Erste Schritte ist ebenfalls in dem verlinkten Artikel enthalten.
Übrigens gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von “Parent Themes” und “Frameworks” für WordPress, die dieses Verfahren ermöglichen. Man spart sich eine Menge Ärger, wenn man das Original-Theme unangetastet lässt, und nur für die Änderungen ein Child Theme erstellt – ob das nur eine oder tausend Änderungen enthält, ist völlig egal. Viel Spaß und Erfolg beim neuen Schrauben!
Hier werden weitere Frameworks für WordPress, die Child Themes unterstützen vorgestellt:
Hier
Hier
Und hier.
Neue WordPress Themes
Nur kurz notiert – gute Themes für WordPress:
LightWord
Smashing Magazine: 100 Amazing free WordPress Themes for 2009
New Microsoft Web Platform contains Open Source
Microsoft Web Platform launched a few days ago. It is free and installs installs .NET Framework 3.5 SP1, IIS7.0 and Extensions, IIS FastCGI, Visual Web Developer 2008, SQL Server 2008 Express, SQL Server Management Studio, ASP.NET MVC and Silverlight Tools. PLUS it contains Drupal, WordPress and other OSS.
WordPress Tutorials online
Kostenlose WordPress Tutorials als Screencast gibt es bei iThemes. [via]
Perun: WordPress-Themes verstehen
Perun hat eine Artikelserie veröffentlicht, in der er detailreich das Thema “Themes in WordPress” erläutert. Der erste Teil findet sich hier, der zweite Teil hier. Ein dritter Teil lässt noch auf sich warten. Dafür verweist er auf sein noch einigermaßen frisches (März 2007) WordPress-Buch.
WordPress flottmachen – Datenbank entrümpeln
Oliver Wagner vom Agenturblog hat ein paar Tipps gesammelt (und erfolgreich angewendet), mit denen man die Datenbank hinter WordPress performant halten kann:
-
Templates und PlugIns entmisten
-
Verwaiste Tabellen und Datensätze entfernen
-
Drafts (Entwürfe) löschen)
-
Caching aktivieren
Incoming Links im WordPress-Dashboard aktualisieren
Wie man die Incoming Links im Dashboard von WordPress wieder aktualisiert, nachdem sie das durch ein Techcrunch-Update nicht mehr von selbst tun, beschreibt Blogging Tom.
Nachtrag: Wie WordPress-Nutzer mittlerweile wohl festgestellt haben dürften, hat sich das Problem erledigt – die Links werden wieder angezeigt. Bei mir jedoch nicht mir mit dem Titel des Blogs, sondern des Beitrags. In den Core-Dateien des Adminsystems rumzufummeln ist eh keine gute Idee, denn das zieht bei Updates wieder Nachfolgearbeiten nach sich.
Drupal versus WordPress
Frank Helmschrott beschreibt auf Upload das CMS Drupal und vergleicht es mit WordPress. Der Vergleich sei schwierig, der Funktionsumfang bei Drupal größer, aber WordPress besser fürs Bloggen optimiert.
WordPress-Themes und Tipps
Beim Smashingmagazine werden neue WordPress-Themes durch eine Vorschaugrafik vorgestellt:
21 Fresh, Usable and Elegant WordPress Themes
83 Beautiful WordPress Themes You (Probably) Haven’t Seen
[via Informatik-Student]
Perun zeigt, wie man Inhalt auf der Startseite von WordPress anzeigt und auf den Folgeseiten unterdrückt.
Podcasts mit Podpress für WordPress
Uwe Werner beschreibt das PlugIn Podpress, das für WordPress das Podcasttool der Wahl sein soll.
Recent Comments