Bilder im Internet

Ich will hier mal wieder eine aktuelle Übersicht über Bilderdatenbanken geben, in denen man nach kostenfreien Bildern zur privaten oder auch kommerziellen Verwendung suchen kann. Die genauen Lizenzinformationen sollte man sich immer bei der Bildquelle durchlesen.

Nach wie vor gut ist Morguefile.com, das mehrere tausend Bilder bietet.
stock.xchng hat sogar über 350.000 Bilder und ist sicher eine der bekanntesten freien Bilddatenbanken, ist aber vor ein paar Jahren von dem kommerziellen Bildverwerter Getty Images gekauft worden. Die Lizenzbedingungen sind daher auch restriktiver.

Wer Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz bevorzugt, findet solche beispielsweise auf der Suchseite von Creative Commons. Tipp: Immer prüfen, ob die CC-Lizenz beispielsweise eine kommerzielle Nutzung erlaubt, und ob und wie eine Attribution erforderlich ist.
Compfight hilft, Bilder mit CC-Lizenz bei Flickr zu finden. Hinweise zur Nutzung von Flickr-Bildern unter CC-Lizenz (mit einer Übersicht) gibt auch dieser Blogbeitrag.
Auch FlickrCC durchsucht Flickr nach Bildern mit CC-Lizenz – für kommerziell nutzbare Bilder oben den entsprechenden Haken setzen.

Interessant sind auch die Featured Pictures von Wikimedia. Sowohl bei den Kandidaten als auch bei den schließlich zum Bild des Tages gewählten Bildern finden sich CC- und ähnliche Lizenzen.

https://pixabay.com/

Tabs minimieren im Firefox (tabminwidth)

Seit der Version 4 folgt man auch bei Firefox der Idee, “Verbesserungen” des UI, der Benutzeroberfläche, einzuführen, die Funktionen verschlechtern oder ganz abschalten.

Die Einstellung der Tabweite über “about:config” ist so eine wichtige Funktion, die entfernt wurde, was einen Sturm der Entrüstung bei Benutzern auslöste. Seitens der Entwickler ignoriert man diese Proteste hartnäckig, hat aber ein Add-On zu Verfügung gestellt, mit dem man diese Einstellung vornehmen kann.

Dazu muss man in der Add-On-Verwaltung (unter “Extras” zu finden, solange die Entwickler das nicht “verbessern”) “Custom Tab Width” installieren, und dort nach einem Browserneustart in den Einstellungen den Wert für Minimum ändern – beispielsweise auf 37.

Google Chrome hat diese Funktion noch nicht “verbessert” – die Tabweite wird in Chrome automatisch angepasst, auch ohne Add-On.

Firefox einrichten – alte Funktionen wieder herstellen

Firefox hat in der Version 4 Einiges geändert. Das Interface lässt sich neu anpassen. Leider sind dabei einige liebgewordene Funktionen abhanden gekommen, was teilweise unverständlich ist. Aber gut, was kann man machen? Hier einige Hinweise für die Versionen 4 und folgende, um das gewünschte Verhalten wieder herzustellen.

Wie man die Suchbox los wird, die Tabs und den Reload-Button anders platziert, steht hier.

Wie man die Nachfrage beim Schließen, ob die Tabs für den Neustart gespeichert werden sollen, wieder zurückbekommt, steht hier. Lösung: about:config in der Adresszeile eingeben, browser.showQuitWarning suchen, Doppelklicken um den Wert auf “true” zu setzen.
Sonst muss man nämlich manuell nach dem Neustart aus der Chronik die tabs wiederherstellen. Wenn man das vergisst – Adieu alte tabs!

Wie man Speicher von geöffneten, aber aktuell nicht gelesenen Tabs freigibt, steht hier.

Hier gibt es allgemeine Tipps zu den Neuerungen der Oberfläche.

Ein Child Theme für WordPress schreiben

Seit der Version 3 liefert WordPress ein neues Theme namens “Twenty Ten” aus, dass eine besondere neue Funktion zur Anpassung des Designs mitbringt: man kann “Child Themes” dafür entwickeln, in dessen Dateien die Änderungen stehen, während das “Parent Theme”, also das Original unverändert bleibt. Dadurch bleiben auch bei Updates des “Eltern-Themes” die Änderungen im “Kind” erhalten. Das spart eine Menge Fummelei, Zeit und Ärger.
Allerdings werden die Codes in PHP, CSS und HTML immer schwieriger zu durchschauen, jedenfalls für Gelegenheitsdesigner, die keine Zeit und Lust mehr haben, den neuesten Entwicklungen hinterherzurennen. Mit dem Firefox-AddOn Firebug gibt es hier jedoch eine großartige Hilfe, mit der man den Eigenschaften eines Webelements auf die Spur kommt und bequem Änderungen ausprobieren kann. Hat man das gewünschte Resultat, kopiert man einfach den entsprechenden Code aus Firebug in das CSS des Child-Themes.

Was braucht man, um ein Child-Theme zu erstellen? (Ich will hier nur die Grundzüge darstellen, die das Verfahren verständlich machen. Eine hervorragende, detaillierte Darstellung findet man hier.)
1. Ein neues Verzeichnis im WordPress-Theme-Verzeichnis auf dem Webserver.
2. Dahin kommt lediglich eine style.css-Datei, die mit ein paar Anweisungen beginnt, die 1.) es WordPress ermöglichen, das Theme im Dashboard zu identifizieren, und die 2.) einen Verweis auf das Eltern-Theme enthalten. Darauf folgt der Code, der die Änderungen des Childs gegenüber dem Parent wiedergibt. Beispiel: Linkfarbe im parent ist blau, Linkfarbe im child ist grün -> die Anweisung des child “gewinnt”. Was im child nicht angegeben wird, bleibt im Ergebnis eben so, wie es das parent definiert.
3. Um die Eigenschaften und vor allem den dazu gehörigen Code des parent herauszufinden, kann man Firebug verwenden. Damit lassen sich auch live Änderungen ausprobieren, ohne dass dies Einfluss auf die Original-Datei hätte. Anschließend kopiert man nur noch den Code beispielsweise für die geänderte Linkfarbe in das style.css des Childs. Fertig ist das “Child Theme”..
4. Das Child-Theme in sein eigenes Verzeichnis im Theme-Directory hochladen.
5. Das Child-Theme in der Word-Press-Administration aktivieren.

Hier noch mal der Verweis auf die ausführliche und sehr gute Anleitung bei op111: How to make a child theme for WordPress: A pictorial introduction for beginners.
Das AddOn Firebug bekommt man bei getfirebug.com – eine Gebrauchsanweisung für Erste Schritte ist ebenfalls in dem verlinkten Artikel enthalten.

Übrigens gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von “Parent Themes” und “Frameworks” für WordPress, die dieses Verfahren ermöglichen. Man spart sich eine Menge Ärger, wenn man das Original-Theme unangetastet lässt, und nur für die Änderungen ein Child Theme erstellt – ob das nur eine oder tausend Änderungen enthält, ist völlig egal. Viel Spaß und Erfolg beim neuen Schrauben!

Hier werden weitere Frameworks für WordPress, die Child Themes unterstützen vorgestellt:
Hier
Hier
Und hier.