Videobearbeitung: OpenShot

OpenShot ist ein Videoeditor (Open Source), der für Windows, Linux und Mac erhältlich ist. Dank einer Crowdfunding-Kampagne wurde er jetzt weiterentwickelt. Er soll einige nützliche Funktionen beinhalten, aber noch nicht zuverlässig stabil sein (was bei Videoeditoren ja eh ein Problem ist). Dafür hat er jetzt eine Autosave-Funktion, die Datenverlust verhindern sollte. Eine Rezension gibt es bei The Register.

Wann kommt das Android4-Update für das Nexus S?

Das von Samsung für Google produzierte Smartphone Nexus S soll demnächst auch das Update auf Android 4.0 erhalten. Der Zeitpunkt wurde noch nicht mitgeteilt. Ich tippe, diese Woche wird das nix mehr.

Android 4 hat einige schöne Funktionen:
– endlich sind Screenshots möglich
– die Spracheingabe von Text soll massiv verbessert worden sein
– Aufheben der Gerätesperre durch Gesichtserkennung
– Erstellen von Panorama-Aufnahmen (hier ein Beispiel von Matt Cutts)
– es wird neue Home-Ordner geben, und in der All-Apps-Übersicht gibt es alles Wesentliche zu den installierten Apps.
– Ein Photo-Editor in der Gallery
– Effekte für Videos
– die Rendering Performance des Browsers soll dramatisch verbessert worden sein.

Außerdem wird es eine “People”-App und “Me”-App geben, damit das Sharing und Verfolgen von Statusupdates noch “toller” wird. Dazu werden alle “integrierten Kontakte” in einer Übersicht aufgeführt. Mal sehen, welche Unordnung das wieder im Adressbuch stiften wird. Das Adressbuch ist in den letzten Jahren das begehrteste Ziel aller großen sozialen Netzwerke.

Firefox einrichten – alte Funktionen wieder herstellen

Firefox hat in der Version 4 Einiges geändert. Das Interface lässt sich neu anpassen. Leider sind dabei einige liebgewordene Funktionen abhanden gekommen, was teilweise unverständlich ist. Aber gut, was kann man machen? Hier einige Hinweise für die Versionen 4 und folgende, um das gewünschte Verhalten wieder herzustellen.

Wie man die Suchbox los wird, die Tabs und den Reload-Button anders platziert, steht hier.

Wie man die Nachfrage beim Schließen, ob die Tabs für den Neustart gespeichert werden sollen, wieder zurückbekommt, steht hier. Lösung: about:config in der Adresszeile eingeben, browser.showQuitWarning suchen, Doppelklicken um den Wert auf “true” zu setzen.
Sonst muss man nämlich manuell nach dem Neustart aus der Chronik die tabs wiederherstellen. Wenn man das vergisst – Adieu alte tabs!

Wie man Speicher von geöffneten, aber aktuell nicht gelesenen Tabs freigibt, steht hier.

Hier gibt es allgemeine Tipps zu den Neuerungen der Oberfläche.

Mindmaps: Software und Dienste

Nach ein paar Jahren wird es mal wieder Zeit, zu prüfen, welche kostenfreien Tools zur Erstellung von Mindmaps angeboten werden. Nach zwei, drei Jahren ist ja so manches Mindmapping-Werkzeug, das seinerzeit Aufmerksamkeit erhielt, von der Bildfläche verschwunden oder wird nicht weiterentwickelt.

Folgende webbasierte Dienste gibt es derzeit:

WiseMapping (das es auch als Open Source für den eigenen Webserver gibt)

Mindomo (in der kostenlosen Version sind 7 private Mindmaps möglich)

MindMeister (in der werbefinanzierten kostenlosen Version sind 3 Mindmaps möglich, ob auch privat geht aus der Übersicht nicht hervor)

Mind42.com

Thinkature ist ein offenbar länger schon nicht mehr weiterentwickeltes Tool, also fraglich, ob es überlebt.

Bubbl.us – ich konnte nicht erkennen, ob hier noch aktiv entwickelt wird.

Gliffy ist eigentlich ein Flowchart- und Diagrammtool, aber vielleicht ja auch ganz praktisch.

Ein etwas unkonventioneller, aber interessanter Vertreter ist Prezi (in der kostenfreien Version sind “Prezis” immer öffentlich.)

Desktop-Software:

Freemind (Open Source)

XMind, auch als Portable-Version erhältlich. (Open Source) (Danke für den Tipp in den Kommentaren!)

Webserver:

WiseMapping (Open Source)

Stanza – Kostenloser eBook-Reader für iPhone und iPod Touch

eBooks werden immer populärer. Sie sind ja auch praktisch. Genau wie Musik auf tragbaren Playern und Computern, lassen sich auf bequeme Weise viele eBooks auf einem Speichermedium unterbringen. Und wer sein iPhone oder seinen iPod sowieso immer dabei hat, der kann auch problemlos auf eine Unmenge von Büchern im elektronischen Format zugreifen.

Eine der bekanntesten Reader-Apps fürs iPhone ist Stanza vom Hersteller Lexcycle. Nicht ohne Grund, denn diese Applikation setzt Maßstäbe. Stanza ist kostenlos im App-Store erhältlich, auch in Deutsch. Der Zugriff auf neues Lesefutter ist schon integriert: verschiedene Buchhändler und zahlreiche kostenlose Downloadangebote listet das Programm in seiner Bücherverwaltung auf. Anbieter, die noch nicht aufgeführt sind, kann man einfach in die Liste aufnehmen, indem man “Buchquelle hinzufügen” auswählt.
Bücher, die man bereits in die Bibliothek geladen hat, kann man nach Titel, Autor sowie nach zuletzt gelesenen und heruntergeladenen Dateien suchen. Sogar die Benutzung von Cover Flow ist möglich, um die eigene eBook-Bibliothek optisch zu durchwühlen. Damit hat man auch größere Sammlungen gut im Griff. Beim Lesen blättert man nach links oder rechts, greift auf die eigenen Lesezeichen oder die Kapitelübersicht zurück. Selbst das Skalieren mit Daumen und Zeigefinger funktioniert. Und Einstellungen für Helligkeit, Farben und Schriften sind – wie man es erwartet – auch vorhanden.

Stanza liest Bücher in den Formaten eReader (mit DRM) und epub. Das sind die wichtigsten, allerdings fallen geschützte Titel einiger Anbieter, zum Beispiel eBooks für Amazon Kindle, damit raus. Ein großer Pluspunkt ist, dass der Hersteller von Stanza auf seiner Webseite das ebenfalls kostenlose Stanza Desktop zum Download anbietet. Damit können Bücher ins offene epub-Format konvertiert und gleich anschließend auf iPhone oder iPod touch übertragen werden.

Wer die Welt der eBooks kennenlernen will, fährt mit dieser App gut. Und auch für anspruchsvolle Leser ist Stanza eine der besten Möglichkeiten, eBooks mobil auf iPhone oder iPod zu lesen, zu beschaffen und zu verwalten.

Robocopy

Robocopy ist für XP und Windows Server 2003 in den Windows Server 2003 Resource Kit Tools enthalten (Version XP010).

Microsoft bietet selbst eine GUI namens RoboGUI für das Kommandozeilentool an, die Robocopy in der Version XP026 mitbringt und nach system32 kopiert. Sinnigerweise heißt der Download von Robocopy GUI: Utility Spotlight.

In Vista und Windows Server 2008 ist Robocopy bereits enthalten (Version XP027).

Eine weitere GUI, die mehr Parameter als die von Microsoft beherrscht ist YARCGUI.

Bei Heise gibt es einen informativen Artikel zu Robocopy und diversen GUIs. Eine weitere ausführliche Beschreibung findet sich bei WinTotal.