Eigene Apps ohne Programmierkenntnisse erstellen

AppYourself bietet ein Baukastensystem an, mit dem man Apps für Android und iPhone ohne Programmierkenntnisse erstellen kann. Durch Auswahl vorgefertigter Module, die mit eigenem Inhalt verknüpft werden, lassen Web Apps und Native Apps erstellen.
In der kostenlosen Version gibt es Basismodule für Web Apps, die aber nicht individualisiert (also wohl nicht designed) werden können und eine Werbeeinblendung haben. Den Premium-Service gibt es für 15 Euro monatlich (werbefrei, weitere Module und Support). Für den vollen Funktionsumfang sowie die Möglichkeit, eine native App zu erstellen, zahlt man im Professional-Tarif 40 Euro monatlich plus 299 Euro Einrichtungsgebühr.
Andere Anbieter von App-Baukästen sind totallyApp und AppConfector.

Ein Child Theme für WordPress schreiben

Seit der Version 3 liefert WordPress ein neues Theme namens “Twenty Ten” aus, dass eine besondere neue Funktion zur Anpassung des Designs mitbringt: man kann “Child Themes” dafür entwickeln, in dessen Dateien die Änderungen stehen, während das “Parent Theme”, also das Original unverändert bleibt. Dadurch bleiben auch bei Updates des “Eltern-Themes” die Änderungen im “Kind” erhalten. Das spart eine Menge Fummelei, Zeit und Ärger.
Allerdings werden die Codes in PHP, CSS und HTML immer schwieriger zu durchschauen, jedenfalls für Gelegenheitsdesigner, die keine Zeit und Lust mehr haben, den neuesten Entwicklungen hinterherzurennen. Mit dem Firefox-AddOn Firebug gibt es hier jedoch eine großartige Hilfe, mit der man den Eigenschaften eines Webelements auf die Spur kommt und bequem Änderungen ausprobieren kann. Hat man das gewünschte Resultat, kopiert man einfach den entsprechenden Code aus Firebug in das CSS des Child-Themes.

Was braucht man, um ein Child-Theme zu erstellen? (Ich will hier nur die Grundzüge darstellen, die das Verfahren verständlich machen. Eine hervorragende, detaillierte Darstellung findet man hier.)
1. Ein neues Verzeichnis im WordPress-Theme-Verzeichnis auf dem Webserver.
2. Dahin kommt lediglich eine style.css-Datei, die mit ein paar Anweisungen beginnt, die 1.) es WordPress ermöglichen, das Theme im Dashboard zu identifizieren, und die 2.) einen Verweis auf das Eltern-Theme enthalten. Darauf folgt der Code, der die Änderungen des Childs gegenüber dem Parent wiedergibt. Beispiel: Linkfarbe im parent ist blau, Linkfarbe im child ist grün -> die Anweisung des child “gewinnt”. Was im child nicht angegeben wird, bleibt im Ergebnis eben so, wie es das parent definiert.
3. Um die Eigenschaften und vor allem den dazu gehörigen Code des parent herauszufinden, kann man Firebug verwenden. Damit lassen sich auch live Änderungen ausprobieren, ohne dass dies Einfluss auf die Original-Datei hätte. Anschließend kopiert man nur noch den Code beispielsweise für die geänderte Linkfarbe in das style.css des Childs. Fertig ist das “Child Theme”..
4. Das Child-Theme in sein eigenes Verzeichnis im Theme-Directory hochladen.
5. Das Child-Theme in der Word-Press-Administration aktivieren.

Hier noch mal der Verweis auf die ausführliche und sehr gute Anleitung bei op111: How to make a child theme for WordPress: A pictorial introduction for beginners.
Das AddOn Firebug bekommt man bei getfirebug.com – eine Gebrauchsanweisung für Erste Schritte ist ebenfalls in dem verlinkten Artikel enthalten.

Übrigens gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von “Parent Themes” und “Frameworks” für WordPress, die dieses Verfahren ermöglichen. Man spart sich eine Menge Ärger, wenn man das Original-Theme unangetastet lässt, und nur für die Änderungen ein Child Theme erstellt – ob das nur eine oder tausend Änderungen enthält, ist völlig egal. Viel Spaß und Erfolg beim neuen Schrauben!

Hier werden weitere Frameworks für WordPress, die Child Themes unterstützen vorgestellt:
Hier
Hier
Und hier.

Tools für PowerShell

Der PowerShell Analyzer 1.0 steht jetzt kostenlos zur Verfügung. Ankündigung und Download-Link hier und hier.

Den kommerziellen PowerShell Plus Editor kann man neuerdings bei Idera beziehen, mit denen der Autor Tobias Weltner jetzt kooperiert.

PowerGUI ist ein OpenSource GUI Editor für Power Shell. Eine Erweiterung ist bspw. der WMI-Explorer. (Hier ein grundlegender Artikel zu WMI.)

Hier gibt es ein paar aktuelle Links zu Audio und Video-Infos zu PowerShell, und hier eine Liste zu Webcasts und Einführungsvideos.

Virtual Labs von Microsoft gibt es hier und hier.

Blogs gibt es hier, hier und hier. Eine Rubrik speziell zu WMI hier.

Mono kommt nach Second Life (für LSL)

Linden Lab kündigt Mono an und Tao Takashi berichtet:
Mono is the replacement of the old LSL (Linden Scripting Language) scripting engine which drives all of the dynamic objects in Second Life. … The LSL syntax is not to go away though. Mono will just be the backend. … Mono does also mean that in the future not only LSL will be possible as scripting frontend but many other languages

Oder wie Linden Labs sagen: “Mono is a technology for making LSL scripts run much faster.

Hier ist die zugehörige SL-Wiki-Seite

Cheat-Sheet-Sammlungen

Cheat Sheets, Spickzettel, sind praktische, aufs Wesentliche konzentrierte Zusammenfassungen von Befehlen oder Eigenschaften oder Informationen – besonders verbreitet für den Computer- und Internetbereich, aber auch für alles Mögliche zu finden.

Eine große Übersicht gibt es auf Cheat-Sheets.org.
Diese hier ist auch ziemlich umfangreich.
Eine Liste speziell rund um Webentwicklung (HTML, CSS etc.) liefert RealWorld.
Auch das Dr. Web Weblog hat eine stattliche Liste zusammengestellt.
Ebenfalls fürs Web ist die Sammlung beim Smashing Magazine.
Und die bei Lorelle ebenfalls.
Eine Übersicht für Googlebefehle auf einem Blatt hat Bueltge gemacht. Außerdem hat er eines für WordPress-Template-Tags sowie für anderes WordPress-Zeug erstellt.

Dann mal erfolgreiches Graben :-)