Kostenloses eBook zu Office 2010

Wer nach einem Handbuch für Microsoft Office 2010 sucht, wird fürs erste hier fündig: Auf den Seiten von TechNet Schweiz gibt es das eBook First Look Office 2010 kostenlos zum Download (PDF, ca 11 MB). Es ist auf Englisch geschrieben und bietet einen Einstieg in die Funktionalitäten von Office 2010. Dabei bekommt man auch einen Überblick über einige neue Funktionen (Data bar, Outlook Ribbon etc.).

Online-Präsentationen

Nachdem ich hier und hier schon mal etwas zu Präsentationen hatte, will ich nun nur kurz zwei Links zu zwei ziemlich bekannten Diensten posten, bei denen man Präsentationen (ppt, pdf, doc, Open Office etc.) hochladen kann und die so erstellte Online-Präsentation dann verlinkt oder auch auf anderen Seiten eingebettet werden kann:

Issuu (“online PDF-Reader”, Präsentation)
Slideshare (ähnlich wie Issu)

Heute erst habe ich Empressr entdeckt – allerdings noch nicht ausprobiert. Damit kann man Präsentationen online erstellen, die Bilder, Audio und Video enthalten, und PowerPoint-Dateien importieren

Diagramme in Excel und Open Office: Balken in Zellen

Ein etwas älterer Tipp, der immer noch gut ist: Zur Veranschaulichung von Werten in Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel oder Open Office kann man einen Balken innerhalb einer Zelle generieren.
Bei Lifehacker gab es diesen Hinweis, viele weitere Informationen gibt es bei JuiceAnalytics und hier. Und so geht’s:

Wenn man ein einzelnes Zeichen wie das große I oder die Pipe (“|”) in einer Zelle wiederholt, kann man einen Balken erzeugen. Die Anzahl der Wiederholungen lässt man durch einen Wert in einer anderen Zelle festlegen. Ist der Wert sehr groß, dividiert man ihn nach Wunsch durch 100 oder 1000 usw.
In einem deutschsprachigen Excel 2007 oder Open Office 3 sieht die Formel so aus:

= WIEDERHOLEN("|"; H4/10000)

Englisch entsprechend:

= REPT("|"; H4/10000)

Anschließend formatiert man den Stil, um ein Aussehen nach Wunsch zu erhalten. (In Versionen vor Excel 2007 sah es bei mir mit Arial in der Schriftgröße 8 gut aus, seit Excel 2007 verwende ich die Schriftart Agency FB.)

Hier das Ganze sogar als Videotutorial:

Excel 2007 hat ja mittlerweile eine native Funktion, um Balken in Zellen zu zeichnen. Allerdings gibt es da unter Umständen Probleme mit den Proportionen, die in Excel 2010 ausgeräumt sein sollen, wie man im Excel Blog lesen kann: Data Bar Improvements in Excel 2010.

P.S.: Eine andere Baustelle und ein anderes Tool: Ein Tipp, über den ich bei der Recherche gestolpert bin, zeigt, wie man in Excel 2007 mit Bordmitteln ein Gantt-Diagramm macht.

Sharepoint-Hosting von Genotec

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Testbericht zu: Sharepointhosting 2007
Anbieter: Genotec

Microsoft Windows Sharepoint ist eine Portallösung zur Zusammenarbeit in Teams mittels Ankündigungen, Terminen, Diskussionsforen und Dokumenten. Neben dieser Funktion als Plattform zum Informationsaustausch und zur Wissensverteilung ist auch die Benutzerverwaltung praktisch, die rollenspezifische Zugriffsrechte erlaubt, so dass man gut steuern kann, wer direkten Zugriff auf welche Informationen erhält. Eine kurze Übersicht zu Sharepoint gibt es bei Wikipedia.

Der normale Einzeluser wird Sharepoint nicht unbedingt benutzen, außer er will ein Portal für die Zusammenarbeit eines Teams organisieren. In Unternehmen wird Sharepoint dagegen häufiger eingesetzt, allerdings muss man die technischen Voraussetzungen und die Infrastruktur zur gemeinsamen Verwendung eines Sharepoint-Servers erst einmal wuppen. Wer darauf verzichten will, kann mit einer gehosteten Sharepoint-Lösung eines Dienstleisters im Internet eventuell schon seine diesbezüglichen Wünsche realisieren.
Der Schweizer Hosting Provider Genotec bietet so eine Lösung mit seinem Produkt Sharepointhosting an, das in der Entry-Version für 9.90 Schweizer Franken pro Monat zu haben ist. Dieser Preis ist durchaus konkurrenzfähig zu dem anderer Anbieter, und insgesamt funktioniert das Angebot weitgehend reibungslos.

Mit einem kostenlosen Testaccount für 30 Tage kann man sich davon überzeugen, was geboten wird. Verwirrend ist allerdings, dass die Startseite, auf der man sich sogleich mit Namen und einer Wunschadresse registrieren kann, erst ganz unten im Kleingedruckten einen Link zu weiteren Informationen über das Angebot enthält. Allerdings habe ich dort keinen Pferdefuß entdecken können, und die AGB mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende scheinen auch in Ordnung (bei Interesse an dem Angebot sollte natürlich jeder die AGBs selber prüfen).

Bei der Anmeldung hatte ich kleinere Probleme, weil ich vermutlich keine passende oder freie Wunschadresse gewählt hatte und es mangels Fehlermeldung mehrere Versuche brauchte, bis ich registriert war. Nach Erhalt der Bestätigungsmail ging dann aber alles reibungslos, und ich machte mich sofort mit den wichtigsten Funktionen vertraut.

Sharepoint-Funktionen werden durch eine Anzahl verschiedener Module bereitgestellt, von denen die wichtigsten sofort nach dem Login zugänglich waren. Eine ausführliche Auflistung der zugänglichen Module konnte ich allerdings nicht finden, zumal ich das in der Trigami-Ausschreibung erwähnte Blogging in Sharepoint nirgends erspähen konnte. Eine Anfrage an den Support per Mail wurde erst nach 2 Tagen beantwortet, leider mit dem pauschalen Hinweis auf die Supportinfos und FAQs der Webseite, wo ich auch nicht fündig wurde.

Bedienung und Performance der Sharepoint-Funktionen waren ansonsten nicht zu beanstanden. Allerdings klappte die Office-Integration sowie das Arbeiten mit Dokumenten nicht (ich verwende Office 2007), weder mit Firefox (was ich mir schon gedacht hatte), noch mit Internet-Explorer 7. Der IE will offenbar ein ActiveX-Control ausführen, was ich ihm gerne gestattet hätte – aber ich scheiterte letzten Endes daran, ein neues Dokument anzulegen bzw. ein hochgeladenes Dokument aus dem Portal heraus zu öffnen. Dies ist vermutlich eine Frage der clientseitigen Konfiguration von IE7, Office 2007 und eventuell Windows, und nicht unbedingt ein Problem des Hosting Providers Genotec. Allerdings fand ich bei meiner 5-minütigen Suche auf den Seiten des Portals und bei Genotec auch keinen Hinweis darauf, was evtl. zu konfigurieren wäre. Bei ernsthaftem Interesse an dem Angebot würde ich diesen Punkt natürlich im Detail mit dem Provider klären, und mir so auch ein Bild davon machen, wie die Zusammenarbeit mit ihm in wichtigen Fällen klappt.

Insgesamt erscheint mir nach meinem Kurztest nach ein paar Tagen das Angebot zu Sharepointhosting 2007 von Genotec als fair und funktional und preislich interessant, mit der kleinen Einschränkung, dass der Support und der gute Wille zwar da war, aber doch ein wenig besser funktionieren könnte. Wenn sich die oben angesprochenen offenen Fragen im Vorfeld klären lassen, würde dies das insgesamt positive Bild des Angebotes vervollständigen. Die wichtigsten Module zur Zusammenarbeit im Team funktionierten auf Anhieb, und auch für geteilte Dokumente sollte sich ein Dreh in der Officekonfiguration finden lassen, um die Kommunikation mit Sharepoint zu ermöglichen.

Eine gehostete Sharepoint-Lösung ist sicher interessant bei kleinem Budget für solch ein Kollaborationsprodukt. Wer Microsoft Sharepoint einsetzen will, sollte klären, ob ein gehostetes Angebot in Frage kommt.

Open-Source ERP

Erfreulicherweise halten sich die OpenSource-ERP Systeme LX-Office und tinyERP (*) jetzt schon einige Jahre am Markt.
Auch Compiere und dessen ‘freundlicher Fork’ Adempiere entwickeln sich weiter (**).

Ein paar weitere OpenSource-ERP Systeme hat Bettina Pfeifer aufgeführt:
ERP5
Openbravo
opentabs
avERP

Erwähnen kann man an dieser Stelle noch die OpenSource-Finanzsoftware GnuCash, mittlerweile in Version 2.2.1 verfügbar für Windows, GNU/Linux, BSD, Solaris und Mac OSX. Es gibt ein deutschsprachiges GnuCash-Wiki und eine deutsche Seite mit weiteren Informationen zu GnuCash.

Wer sich speziell mit PPS beschäftigt, den könnten diese kritischen Gedanken zu PPS-Systemen interessieren und der dort gefundene Bericht über das Scheitern eines großen ERP-Projektes. Überhaupt sind EvolvingExcellence und Lean Austria gute Blogs zum Thema. Vielleicht wird ja auch das ERPschaftsblog noch weitergeführt.

Abschließend noch zwei Buchtitel, die mir aktuell untergekommen sind. Das gerade erschienene “Produktionslogistik. Planung – Steuerung – Controlling” von Günther Pawellek sowie das schon länger erhältliche aber bewährte “Grundlagen der Produktion. Produktionsplanung und Beschaffungsmanagement” von Ralf Berning

So, das sollte für einen Einstieg in das ERP-/PPS-Thema erst einmal reichen. Ich hoffe, ich komme dazu, dieses Thema noch weiterzuführen.

*: für alte Leser: hier und hier erwähnt – und das war auch der Grund, warum ich dann lieber ein selbständiges IT-Blog schreiben wollte, denn vermischt mit dem sonstigen Blogkram interessiert das wohl nur mich :-)
**: vorher hier und hier erwähnt.

How NOT to use Powerpoint

Einer der größten Produktivitätskiller, eine Denk- und Gedächtnisbremse par excellence: Powerpoint. Nutzt trotzdem jeder. How NOT to use it:

Und hier wird beschrieben, wie man Präsentationen besser macht: “How I made my presentations a little better“. Zum Beispiel, indem man Guy Kawasakis 10/20/30-Regel für Powerpoint anwendet.

[via: Ich weiß nicht mehr genau, irgendwie über einen Beitrag auf der Interessantesten Website aller Zeiten. Wo gibt.]