PDFs erstellen mit PDFCreator

PDFCreator ist ein kostenloses OpenSource Tool zur Erstellung von pdf-Dateien. Man kann damit aus allen Anwendungen, die drucken können, pdf-Dateien erstellen – PDFCreator richtet einen Drucker ein, der die Konvertierung ins PDF-Format erledigt. Dazu ist Ghostscript in der Software enthalten – man braucht keine weiteren Tools zu installieren. Außerdem kann man aus einer Vorlage nicht nur PDF, sondern auch Grafikformate erstellen: PNG, JPG, BMP, PCX, TIFF, PS und EPS.
Die Installation unter Windows geht leicht von der Hand (die Toolbar für den Internet Explorer finde ich persönlich störend, aber man kann sie bei der Installation abwählen).
Auch die Handhabung (einfach den Drucker “PDFCreator” wählen) ist kinderleicht. Mit den Ergebnissen hatte ich noch nie Probleme, allerdings vermeide ich es, komplex formatierte Office-Dokumente in PDF zu konvertieren – daran verschluckt sich schließlich auch das kommerzielle Adobe Acrobat. Da der PDFCreator auch für den professionellen Einsatz kostenlos ist, und von Nutzern mit gewöhnlichen PC-Kenntnissen problemlos bedient werden kann, eignet er sich auch für den Unternehmenseinsatz. (Die Kommentar- und Workflowfunktionen des Riesen Acrobat sind damit natürlich nicht möglich – wer die aber noch nicht kennt, wird wohl auch darauf verzichten können.)

Die Einstellungen nimmt man über das Hauptprogramm vor – das noch zusätzliche Funktionen bereithält. Deutsch wählt man im Menü “Language” – “German”, weitere Einstellungen dann über das Menü “Drucker” – “Einstellungen”. Aber auch die Standardkonfiguration lässt sich problemlos sofort nutzen.
Praktisch ist es sicherlich, in den “Allgemeinen Einstellungen” im Reiter “Allgemeine Einstellungen 2” die Integration in den Windows Explorer zu aktivieren. Dann kann man dort nämlich über das Kontextmenü direkt pdf-Dateien erstellen.
Die Einstellungen für Ghostscript können unerfahrene User ignorieren und auf dem Standard belassen.
Eventuell interessant sind die Einstellungen für das Dokument und für den Dateinamen, der beim Erzeugen einer neuen pdf-Datei aber auch individuell vergeben werden kann. Die weiteren Einstellungen sind nur bei speziellen Bedürfnissen von Interesse – man muss in PDFCreator gar nichts an der Standardkonfiguration ändern.

Datei zusammenfügen
Das Hauptprogramm. Zum Erstellen einer PDF aus einer Anwendung heraus wird es nicht benötigt – einfach den Drucker “PDFCreator” wählen.

Auch mehrere Dateien können zu einer einzelnen pdf-Datei zusammengefasst werden. Das ist nicht ganz so intuitiv, aber mit ein wenig Ausprobieren leicht herauszufinden. Dazu öffnet man am besten das Hauptprogramm und fügt (z.B. über das Blatt mit dem Pluszeichen) die gewünschten Dateien in die Warteschlange ein (Wichtig: wenn der Speicherdialog erscheint, auf “Warten – sammeln” klicken). Danach markiert man die Dateien und wählt aus dem Kontextmenü “Zusammenfügen”. Anschließend muss man das neue Paket nur noch “drucken” – der übliche Dialog mit Dateinamen und Optionen erscheint, “Speichern” wählen, fertig.

Für die meisten privaten, und professionellen, Zwecke ist der PDFCreator völlig ausreichend. Zum Anzeigen von PDF-Dateien braucht man dann nur noch einen Reader, wie zum Beispiel den schlanken (nur 1,5 MB), kostenlosen Foxit PDF Reader, der jetzt in Version 2.0 erschienen ist.

Download PDFCreator.
Weitere Infos zum PDFCreator bei Wikipedia.

One thought on “PDFs erstellen mit PDFCreator

  1. Pingback: Die besten Tools für Webdesigner » Beitrag » ilimitado Web Entwickler Blog

Comments are closed.